Klang und Harmonie

Was liegt in diesen Schwingungen verborgen, daß sie uns in ganz verschiedene Zustände (Freude, Ekstase, Tanz, aber auch (Un)Ruhe, Trauer, Wut usw.) versetzen können? Klang und Ton definieren sich dadurch, daß ihre Frequenzen in ganzzahligen harmonikalen Proportionen schwingen, die denen der Obertonreihe entsprechen. Erst die zum Grundton mitschwingenden Obertöne (Teiltöne) ergeben einen charakteristischen Klang, der es unserem Ohr ermöglicht diesen dann entsprechend einzuordnen.

Wir erfahren den Klang aber nicht ausschließlich über unsere Ohren, sondern auch über unseren Körper und dessen Zellen. Wir sind Personen (lat. per-sonare = zum Erklingen bringen, hindurchtönen), somit vergleichbar mit Musikinstrumenten. Unserer Befindlichkeit verleihen wir Ausdruck, durch »gute oder schlechte Stimmung«. Vieles mißlingt uns bei schlechter Stimmung und wir sehnen uns nach einem Zustand von Harmonie, was nichts anderes bedeutet, als wieder mit uns selbst und unserer Umwelt in Einklang zu gelangen.

Wir erfahren heute die negativen Auswirkungen des Lärms, verursacht durch Maschinen aller Art, Verkehr, Elektrosmog etc. immer deutlicher in der Form von Streß, Aggresionen, Depressionen, physische und psychische Störungen, Energieverlust.
(Bereits in den Zwanziger Jahren wies Dr. Robert Koch, dem die Entdeckung von Penicillin gelang, auf die Notwendigkeit der Lärmbekämpfung hin!)

Aus diesen Gründen erlangen die harmonisierenden Eigenschaften von Klang immer größere Akzeptanz.