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Klang und Malerei

Klangfarben und Farbtöne - ein Seminar

Den täglichen Streß hinter sich lassen. In Ruhe, mit Musik und Farbe seine inneren Klänge und Bilder finden...
Der Maler Manfred Lux und ich befinden sich seit einigen Jahren im Austausch über die Zusammenhänge von Klang und Farbe, woraus sich unter anderem die Idee zu diesem Seminar entwickelt hat.

Begreifen wir, den alten Mythen und heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen folgend, die Welt, den Kosmos, als Schwingung, kommen wir nicht umhin die Malerei als Fortsetzung der Musik in Betracht zu ziehen. So, wie Licht in Spektralfarben gebrochen werden kann, ist auch ein Klang in Teiltöne, in Obertöne zerlegbar. Diese Obertöne stehen in ganzzahligen harmonischen Proportionen zum Grundton.

Diese Verhältnisse finden sich in der Natur (Blüten- und Blattformen etc.) aber auch in antiken Bauwerken. Wir entdecken dort die formgebende Kraft der Schwingungen und deren Relationen.

Es scheint einen direkten Bezug von den 1787 vom Physiker Ernst Chladni publizierten Klangfiguren zu den heutigen, atemberaubenden Kristall-Botschaften des Wassers, die der japanische Forscher Masaru Emoto in 12jähriger Forschungsarbeit nachgewiesen hat, zu geben.
Wir wissen heute wieder, daß die Tages-Erdschwingung als Klang in der 25. Oktave als der Ton g´ hörbar, in der 65. Oktave als Farbe, als Orangerot, sichtbar wird, jene Farbe also, die die buddhistischen und hinduistischen Mönche seit alters her tragen (Eine Oktave = Verdopplung/Halbierung einer Schwingung). Somit nähern wir uns mit Klang und Farbe unseren natürlichen Schwingungen, deren Rhythmen, deren Informationen und - damit uns selbst.

Das Seminar ist eine Einladung zu einer hör- und sichtbaren Selbsterfahrung. Dabei wird eine Einführung in freies, meditatives Malen gegeben. Mit Stimme, tibetischen Klangschalen, Monochord, Tambura, Koto, Gong werde ich musikalisch den gesamten Malprozeß aufgreifen, umsetzen und ergänzen. Der gemeinsame Einsatz der Stimmen aller Teilnehmer ist möglich und kann zu enormen Verschmelzungen und Öffnungen beider Richtungen (musikalisch und malerisch) führen.

Es wird natürlich zu »kreativen Pausen« kommen, in denen wir über das sprechen was wir hören und sehen.
Die Maltechnik, ob Aquarell, Pastell oder Bleistiftzeichnung ist jedem Teilnehmer freigestellt. Im Atelier ist auch einiges Material vorhanden, wodurch vieles möglich ist. Lieblingsmaterialien sollten jedoch selbst mitgebracht werden.

Ort: Ateliers diverser Malerkollegen

Hinweis: Dieses Seminar findet in unregelmäßigen Intervallen mit wechselnden Malern statt. Bei Interesse bitte anfragen.

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